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Wind- und Regenjacken

Gepostet Von am Aug 19, 2013 | Keine Kommentare


Outdoor-Regenjacke

Ob bei schönem oder schlechtem Wetter, strahlendendem Sonnenschein oder stürmischem Wind, auf langen Touren oder kurzen Ausflügen: Eine Wind- oder Regenjacke sollte immer mit im Gepäck sein. Ein hochwertiges Modell schützt den Körper vor Kälte, Wind und Regen und ermöglicht es, bei jedem Wetter draußen Sport zu treiben, sei es nun Rennradfahren, Trekking oder Mountainbiken. Auch im Winter, kombiniert mit wärmenden Funktionsshirts, kommen sie beim Wintersport zum Einsatz. Doch auf dem Markt tummeln sich unzählige verschiedene Jacken von zahlreichen Anbietern, von denen jeder sein Modell als das funktionellste, schönste, beste anpreist. Wie schafft man es da, bei diesem unübersichtlichen Angebot den Überblick zu behalten und die optimale Jacke für sich selbst zu finden? Welcher Typ ist für welche Unternehmung geeignet? Es gibt eine Auswahl an Kriterien, auf die man beim Kauf einer Wind- oder Regenjacke achten sollte, damit man sich möglichst lange an dieser erfreuen kann.

Was macht eine gute Outdoorjacke aus?

Entscheidend ist die Wahl des Materials. Generell kann man zwischen imprägnierten und membranhaltigen Jacken unterscheiden, wobei es bei ersteren nachteilig ist, dass die Imprägnierung nach einigen Waschdurchgängen wieder erneuert werden muss. Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich dagegen Softshell-Jacken, die aufgrund ihrer eingearbeiteten Membran absolut winddicht und dennoch atmungsaktiv sind. Ein beliebtes und häufig verwendetes Material ist beispielsweise Gore-Tex. Eine Regenjacke sollte natürlich den Zweck erfüllen, den ihr Name schon vorgibt: Wasserabweisendes Material ist ein Muss. Die Angaben auf der Wassersäule geben Aufschlüsse über die Dichte. Eine solche Jacke sollte jegliches Wasser von außen abhalten und verhindern, dass es den Stoff durchdringt. Das ist jedoch nur gewährleistet, wenn das Material sauber verarbeitet ist und sämtliche Nähte undurchlässig sind. Ein hochwertiges Modell muss aber nicht nur wasserdicht sein, sondern gleichzeitig auch Wasserdampf nach außen entweichen lassen, also atmungsaktiv sein. Sonst kommt es schnell zu einem Hitzestau und es ist durchaus möglich, dass man trotz beziehungsweise gerade wegen der Jacke am Ende doch nass ist, wie es früher oft der Fall war, als die Membrantechnik noch nicht so weit entwickelt war.

Eine Windjacke, häufig Windstopper oder Windbreaker genannt, sollte natürlich Schutz vor Winden liefern und ein Auskühlen und andere Folgen verhindern. Mit Ausnahme vom Radsport empfiehlt sich bei den meisten Sportarten eine abnehmbare Kapuze, die für einen optimalen Schutz bei jeder Wetterlage sorgt. Sie kann zum Beispiel beim Klettern zum Einsatz kommen, indem man sie direkt über den Helm zieht. Dafür muss die Kapuze natürlich gut passen, das bedeutet, sie darf weder zu groß noch zu klein sein und nicht das Sichtfeld einschränken. Der genauen Justierung dienen meist Schnurzüge. Gerade beim Sport will man natürlich nicht unnötiges Gewicht mit sich schleppen, das heißt, es ist erforderlich, dass die Jacke klein zu verpacken ist und vor allem ein geringes Gewicht hat. Damit man sich beim Tragen wohlfühlt, muss die Outdoorjacke eine gute Passform haben und sich angenehm auf der Haut anfühlen. Das ist besonders bei längeren Touren relevant, auf denen sich gleich eine weitere Eigenschaft überprüfen lässt: die Strapazierfähigkeit. Gerade schlechtes Wetter fordert das Material und kann zu einem Härtetest werden.

Was sollte man bei der Pflege beachten?

Die Lebensdauer jedes Kleidungsstücks hängt nicht nur von dessen Qualität, sondern auch von der richtigen Pflege ab. Daher sollte man auf jeden Fall das eingenähte Etikett zu Rate ziehen. Damit die funktionellen Eigenschaften nicht verloren gehen, müssen sogenannte Membranjacken wie Gore-Tex regelmäßig gewaschen werden, da der Schweiß sich im Inneren der Jacke absetzt und die Öffnungen der Membrane verstopft. Bei normalem Gebrauch ist es aber nicht nötig, sie häufiger als fünfmal im Jahr zu waschen. Für gewöhnlich sollte man – soweit nicht anders angegeben – ein Flüssigwaschmittel speziell für Membranbekleidung verwenden, das im Sportfachhandel erhältlich ist, und die Jacke im Schonwaschgang bei 30 oder 40 Grad waschen. Alternativ reicht auch ein flüssiges Feinwaschmittel aus; auf Weichspüler sollte man jedoch grundsätzlich verzichten. Generell gilt: Besser oft und mit wenig Waschmittel als selten mit viel Waschmittel pflegen.

Was kostet eine gute Outdoorjacke?

Viele Wind- und Regenjacken gibt es bereits ab 20 Euro, wobei die Spanne nach oben offen ist. Der Preis variiert je nach Anbieter und Ausstattung, sodass man für ein hochwertiges Modell möglicherweise tief in den Geldbeutel greifen muss. Neben zahlreichen eher unbekannten Marken finden sich einige renommierte Hersteller im Outdoor-Bereich. Einen hohen Beliebtheitsgrad genießen in Deutschland ausländische, hauptsächlich US-amerikanische Größen wie The North Face, Marmot, Mammut oder Jack Wolfskin. Aber auch deutsche Marke sind sehr bekannt: Vaude und Schöffel haben sich längst als hochwertige Marken etabliert. Es finden sich jedoch ebenso andere Namen, die mit der Qualität ihrer Produkte überzeugen können. So erfreut sich das amerikanische Unternehmen Patagonia großer Beliebtheit, das sich sehr für Reparieren, Recyclen, Wiederverwenden und Weiterverkauf bzw. Weitergabe von (getragenen) Kleidungsstücken engagiert. Weitere Hersteller von Outdoorjacken sind beispielsweise Icebreaker und Arc’teryx.

Eine Wind- und Regenjacke: Ein Muss beim Outdoorsport

Wie man sieht, sind sowohl Wind- als auch Regenjacken in vielfältiger Weise sehr nützlich und dürfen auf keinen Fall fehlen, wenn man sich in der freien Natur bewegt. Es gibt mittlerweile zahlreiche Hersteller, die eine große Palette an unterschiedlichen Modellen anbieten, sodass garantiert für jeden das Passende dabei ist. Eine Investition lohnt sich also auf jeden Fall.

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