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Mein Mountainbike für meine Tour

Gepostet Von am Aug 22, 2013 | Keine Kommentare


Mountainbike Kauftipps

Endlich scheint die Sonne und der aktive Sport im Freien kann wieder voll starten. Das Mountainbike bietet viele verschiedene Möglichkeiten, es zu nutzen. Natürlich immer zum Fahrradfahren, aber in welcher Form, wird hier genau beschrieben. Es gibt die Spazierfahrer, welche meist nur nach Feierabend eine Runde im Ort drehen, sich neue Häuser anschauen oder das Mountainbike für kurze Strecken nutzen. Dann gibt es die Sportler uns den Radlern. Dabei ist Kondition und Ausdauer gefragt. Mit dem Moutainbike geht es wie es der Name schon verrät den Berg hoch. Und dann gibt es noch Downhiller. Diese bringen ihr Mountainbikes meist mit dem Lift auf die Bergstation und stürzen sich wagemutig den Berg hinab.

Kurze Strecken – einfaches Mountainbike

Für alle Sportler und Fahrradliebhaber unter uns die nur das Mountainbike für Spazierfahrten nutzen, müssen keinen großen Wert auf Scheibenbremsen oder Vollfederung legen. Wichtig ist die Verkehrssicherheit. Für den Straßenverkehr sollte das Mountainbike Katzenaugen in den Speichen, eine Klinge und vorne und hinten ein Licht haben. Sie sollten einigemaßen bequem auf dem Fahrrad sitzen können und den Sattel so hoch einstellen, dass sie notfalls mit den Zehen den Boden berühren können. Bei solchen Mountainbikes ist auch ein Fahrradständer sehr beliebt, der beim Downhill nur im Weg steht und nicht montiert wird.

Downhill mit dem Bike

Auch wenn es Mountainbike heißt, nutzen viele Sportler diese Art von Fahrrad für das Abfahren des Mountains. Natürlich ist dabei die Gewichtsverteilung des Fahrrades ganz anders und die Federungen sind extrem. Es ist kaum mit einem gewöhnlichem Mountainbike zu vergleichen. Wichtig bei dieser Sportart ist auch die geeignete Schutzausrüstung. Angefangen von Helm, über Rückenprotector bis hin zu Knieschonern ist fast der ganze Körper geschützt. Steil geht es oft einen Trail hinunter. Der Sattel ist dabei Nebensache. Mit dem Körpergewicht steuert der Sportler das Fahrrad. Scheibenbremsen sind bei diesen Bikes meist standartmäßig. Ein ausgeprägtes Reifenprofil und Federungen im vorderen sowie hinteren Berich runden das Bike ab.

Der eigentliche Sinn des Mountainbikes

Wie schon der Name verrät ist das Mountainbike für die Berge gemacht. Die Arbie sind relativ weit nach vorne und unten gerichtet und die Haltung eher flach als aufrecht. Der Sinn von dieser Stellung ist, dass man beim bergauf fahren eine bequemere Haltung einnimmt und das Treten leichter von der Hand bzw. Fuß geht. Nutzt man das Fahrrad wirklich überwiegen für Touren die bergauf gehen, sollte man sich in einem Fachhandel über das geeignete Fahrrad informieren lassen. Für jede Körpergröße gibt es verschiedene Rahmengrößen. Man kann sich unterschiedliche Lenkstangen aussuchen und damit die Feinabstimmung machen. Auf dem Lenker kann man ganz individuell sogenannte Bullhörner montieren lassen. Sie entlasen oft die Handgelenke und bieten ein Umgreifen zwischendurch. Ob einem diese Hörner angenehm sind oder nicht, muss einfach in der Praxis getestet werden. Die Reifen liegen bei den Mountainbikes meistens bei 26 Zoll. Es gibt Ausnahmen die auch 28 Zoll anbieten. Auf ein ausgeprägtes Profil sollte immer geachtet werden, dies ist im Gelände sehr wichtig. Der Fachhändler muss auf Sie eingehen und bestimmte Fragen stellen. Ihre Größe und das Körpergewicht spielen bei der Wahl eines Mountainbikes eine große Rolle. Dabei sollten aber Ihre Bedürfnisse nicht in den Hintergrund geraten. Wie oft fahren Sie, sind Sie bereits erfahrener Moutainbiker, besitzen Sie bereits Schutzausrüstung etc. Und wenn der Fachhändler sehr viel Wert auf Kundenbetreuung legt, schlägt er Ihnen auch die eine oder andere Tour vor, so wie das auch in meinem Fall war.

Ab in die Praxis

Mir wurde das Mekka der Berchtesgadener Berge für Biker vorgeschlagen. Die Stoißer Alm auf dem Teisenberg. Mehr bekannt als der Berg ist die Hütte. Sie wird von Wanderern und Bikern täglich besucht und ist ab dem Frühjahr ein Besuchermagnet. Die Tour startete in Anger. Mit dem neuen Mountainbike und einem Helm startete ich die Tour. Natürlich darf bei solchen Ausfahrten schon alleine wegen dem Eigeninteresse ein Tachometer nicht fehlen. Den habe ich mir bereits im Fachhandel montieren und einstellen lassen. Die Tour hat Abwechslung, führt anfangs an der Stoißer Arche einem kleinen Fluss entlang und geht teilweise steil bergauf. Vorallem das letzte Stück hat es in sich. Doch mit dem Ziel wird man belohnt. Von der Hütte aus hat man einen sensationellen Ausblick über die nördlichen Berchtesgadener Berge, sowie über die Salzburger Alpen. Man kann sich kaum satt sehen. Nach einer Stärkung trete ich die Rückfahrt an. Natürlich könnte man einfach den gleichen Weg wieder zurück fahren, oder man wählt einen der unzähligen Wege von der Stoißealm ins Tal. Vorsicht dabei! Hat man ein Auto am Ausgangspunkt geparkt, sollte man Ortskenntnisse und noch die nötige Kondition haben, um dann zum Auto noch zu fahren. Die Tour bergauf dauert gute anderthalb Stunden. Mit 750 Höhenmeter war ich erstmals bedient für den Saisoneinstieg. Für die Tour ist Kondition, technisches Geschick mit dem Moutainbike und ein einwandfreies Fahrrad Voraussetzung. Ohne diese drei Dinge braucht man erst gar nicht zu starten und muss entweder sich noch ein passendes Fahrrad besorgen oder mit kleinen Touren das Training beginnen.

Mit kleinen Details mehr genießen

Die Zusatzausrüstung für das Mountainbike ist immer mehr im Kommen. Hatte man früher nur einen einfachen Tacho, werden inzwischen stärkere Geschütze aufgefahren. Bei den meisten Tachos kann man schon den Kalorienverbrauch ermitteln, die CO2- Ersparnis gegenüber dem Auto sehen und natürlich Durchschnitts- und Höchstgeschwindigkeiten ablesen. Möchte man noch mehr in sein Gerät packen, gibt es noch Höhenmesser, Parameter um einen Wetterumschwung frühzeitig zu erkennen und natürlich die Temperaturanzeige. Viele Sportler nutzen auch eine Pulsuhr, welche Funktion aber nicht im Tacho steckt, sondern in einem extra Gerät. Oft wird ein Band um die Brust gelegt, welches die Herzfrequenz während dem Sport misst. So kann man gesundheitsschonend und effektiv trainieren. Immer beliebter auf dem Fahrrad wir das Navigationssystem. Anstatt lästige Karten immer wieder zu studieren, klemmt man sich das Navi auf die Lenkerstange und kann ohne Pause den Weg verfolgen. Dies sind nur einige Ausrüstungsgegenstände fürs Biken. Natürlich sind hier die Grenzen offen und die Entwicklung läuft auf Hochtouren.

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